Einheitliche Berufskleidung, die vom Team akzeptiert wird. Dazu ein stimmiges Hygienekonzept. Die Ausstattung ihrer Mitarbeiter*innen hat die Diakonie Ruhr mit Sorgfalt gewählt – schließlich wird sie in zahlreichen stationären Einrichtungen eingesetzt. Das Ergebnis stimmt alle zufrieden. 

Die Diakonie Ruhr ist mit über 60 Diensten und Einrichtungen sowie 3.000 Mitarbeiter*innen in Bochum, Witten, Herne, Dortmund und Lünen präsent. Darunter finden sich auch elf stationäre Altenpflegeheime und ein ambulanter Pflegedienst. Hier versteht die Diakonie Ruhr „das Pflegen als einen Auftrag mit großer Verantwortung“. Und setzt dazu in ihren Häusern gut ausgebildete Mitarbeiter*innen ein. Diese galt es jüngst und zum ersten Mal mit einheitlicher, ansprechender Berufskleidung auszustatten. Es wurden praktikable Lösungen gesucht, die auch dem Team gefallen. Und die zudem die hohen Hygieneanforderungen in Bezug auf die eingesetzte Kleidung in den Pflegeinstitutionen sicherstellen. Hierfür entschied sich die Diakonie für die Zusammenarbeit mit dem textilen Dienstleister DBL Böge aus Duisburg. Im Interview berichtet Susanna Hoppe, Referentin für zentrale Beschaffung und Hauswirtschaft, seit 2004 bei der Diakonie Ruhr, über die Herausforderungen und das Prozedere. 

Frau Hoppe, warum entschloss sich die Diakonie Ruhr jüngst auf einheitliche Berufskleidung und externe Dienstleistung umzustellen? 

Seit Jahren handhabten wir es in allen stationären Altenhilfeeinrichtungen so, dass die Arbeitskleidung von den Mitarbeiter*innen selbst angeschafft und zuhause gewaschen wurde. Das war eine bewusste Entscheidung, um sich vom Charakter eines Krankenhauses abzugrenzen. Wir wollten den Bewohnern und Bewohnerinnen unserer Einrichtungen den häuslichen Charakter vermitteln. Doch in den letzten Jahren stellten wir vermehrt fest, dass insbesondere Bewohner und Angehörige eine einheitliche Dienstkleidung gar nicht ablehnen. Im Gegenteil – sie wollen gezielt die Ansprechpartner des Hauses auch als solche wahrnehmen. Diese Erkenntnis, aber auch der zunehmende Wunsch aus den eigenen Reihen der Mitarbeiterschaft, Berufskleidung nicht mehr mit nach Hause nehmen zu wollen, veranlasste uns, neue Wege zu gehen. Aufgrund von verstärkten Hygieneanforderungen setzten wir uns bereits seit einiger Zeit mit dem Thema der einheitlichen Berufskleidung auseinander, aber erst 2018 haben wir gezielt den Schritt der Umsetzung gewagt.    

Wie sind Sie es dann konkret angegangen? 

Mit Ruhe und Sorgfalt. Wir bildeten inhouse eine Projektgruppe. Begannen im März 2018 Angebote von textilen Mietdienstleistern einzuholen. Und entschieden uns schließlich für DBL Böge. Im September 2019 starteten wir gemeinsam mit den Anproben in den ersten drei Häusern. Die konkrete Zusammenarbeit mit unserem textilen Partner vor Ort, bzw. die Erstauslieferung der Kleidung, fand 2020 statt. Coronabedingt verschob sich hier natürlich auch einiges. 

Was waren für die Diakonie Ruhr die Herausforderungen?  

Insgesamt galt es, in elf stationären Einrichtungen rund 900 Menschen einzukleiden – das sind zunächst unsere Mitarbeiter*innen in den Bereichen Pflege und Hauswirtschaft. Hier sehen wir die größten hygienischen Herausforderungen und Anforderungen. Wie ich im Vorfeld erwähnte, wurden unsere Mitarbeiter*innen auf den Wohnbereichen optisch nicht immer als Ansprechpartner des Hauses wahrgenommen, da jeder private Kleidung trug. Ob T-Shirt oder Bluse, einige auch schon Kasacks. Auch Bewohner*innen konnten somit nicht immer sofort erkennen: „Wer kommt jetzt gerade in mein Zimmer?“ Das Tragen von Namensschildern an der Kleidung wurde nicht immer wahrgenommen. Um alle im Team bei der Umstellung von privater auf einheitliche Kleidung mitzunehmen, wurde deshalb im Vorfeld die Projektgruppe gegründet. 

Frau Hoppe, warum entschloss sich die Diakonie Ruhr jüngst auf einheitliche Berufskleidung und externe Dienstleistung umzustellen? 

Seit Jahren handhabten wir es in allen stationären Altenhilfeeinrichtungen so, dass die Arbeitskleidung von den Mitarbeiter*innen selbst angeschafft und zuhause gewaschen wurde. Das war eine bewusste Entscheidung, um sich vom Charakter eines Krankenhauses abzugrenzen. Wir wollten den Bewohnern und Bewohnerinnen unserer Einrichtungen den häuslichen Charakter vermitteln. Doch in den letzten Jahren stellten wir vermehrt fest, dass insbesondere Bewohner und Angehörige eine einheitliche Dienstkleidung gar nicht ablehnen. Im Gegenteil – sie wollen gezielt die Ansprechpartner des Hauses auch als solche wahrnehmen. Diese Erkenntnis, aber auch der zunehmende Wunsch aus den eigenen Reihen der Mitarbeiterschaft, Berufskleidung nicht mehr mit nach Hause nehmen zu wollen, veranlasste uns, neue Wege zu gehen. Aufgrund von verstärkten Hygieneanforderungen setzten wir uns bereits seit einiger Zeit mit dem Thema der einheitlichen Berufskleidung auseinander, aber erst 2018 haben wir gezielt den Schritt der Umsetzung gewagt.    

Warum machte eine Projektgruppe Sinn? 

In der Projektgruppe arbeiteten die Mitarbeitervertretung ebenso wie Einrichtungsleitungen mit. Gemeinsam wurde eine Zielsetzung erarbeitet, Kriterien für zukünftige Kleidung festgelegt, Angebote eingeholt. Hierbei ging es bereits um Details z.B. wie tief soll der Ausschnitt des Kasacks sein? Wie die Passform? Dabei zählten unsere Erfahrungswerte aus der Praxis. Aber auch das Thema der Logistik, wo und wie soll die Wäsche aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Schnell wurden wir uns einig, dass wir die Kleidung nur personenbezogen und nicht als Poolkleidung anbieten möchten, um von Anfang an eine hohe Akzeptanz der neuen Kleidung zu schaffen. Zudem ist uns Nachhaltigkeit und ökofaire Beschaffung von Textilien ein wichtiges Anliegen. Die Auswahl ist ein Prozess, an dem alle beteiligt werden sollten – schließlich sollen sich alle Teams in der neuen, von uns gestellten Kleidung wohlfühlen. Einigen Mitarbeiter*innen wurde vorausgewählte Modelle zum Testen zur Verfügung gestellt. Beim Probetragen konnten die Mitarbeiter direkt sagen: „Was zwickt, was passt gut? Fühle ich mich wohl?“ Es ist körperlich oft anstrengende Arbeit und bequeme Kleidung, in der man sich richtig gut bewegen kann, ist hier ein Muss! 

Welche Kleidung wurde schließlich gewählt? 

Eine moderne, einheitliche Kleidung, mit der sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen und Ihrer jeweiligen Einrichtung identifizieren können. Der Hersteller Bierbaum& Proenen (BP) als Mitglied der Fair Wear Foundation und Anbieter von langlebiger und umweltbewusster Kleidung konnte unser Anliegen der modernen, nachhaltigen Kleidung am besten umsetzen. Wir waren sehr erfreut, dass uns der textile Mietdienstleister DBL Böge die BP-Kleidung als mitarbeiterbezogene Leasing-Kleidung zur Verfügung stellt. 

Es gibt also trotz Einheitlichkeit Raum für Auswahl? 

Aber ja. Beispielsweise bei den Hosen, hier gibt es verschiedene Passformen. Ebenso bei den Farben, hier tragen die Mitarbeiter*innen in der Pflege weiße Hosen, jene in der Hauswirtschaft anthrazitfarbene Varianten. Auch bei den Kasacks sind verschiedenen Modelle wählbar. Ob nun in Unisex oder in figurnahen, weiblichen Schnitten. Das gleiche gilt bei den eingesetzten Poloshirts. Es gibt bei den Oberteilen auch drei unterschiedliche Farben, die sich die Mitarbeiter aussuchen können. Diese Kleidung bildet das ab, was sich die Mitarbeiter*innen in Pflege und Hauswirtschaft konkret wünschen und vorstellen. Mitspracherecht und Zeit sind hier wichtig. Wir wollten keinen Zeitdruck – es sollte eine gute und nachhaltige Entscheidung sein. 

Wie wichtig ist bei alldem das Hygienekonzept? 

Ein gutes Hygienekonzept ist in Einrichtungen der Altenhilfe besonders wichtig. Wir haben es schließlich mit der Versorgung von alten, kranken und zum Teil schwer desorientierten, dementen Menschen zu tun. Hier gilt es sowohl die Bewohner als auch unsere Mitarbeiter*innen zu schützen. Dazu trägt der strikte, regelmäßige Wechsel der eingesetzten Kleidung bei, um Infektionsgefahren zu minimieren. Für uns war es entscheidend, dass die Mitarbeiter*innen den Wechsel einhalten. Eben von Dienstbeginn bis Dienstende nicht in Straßenkleidung arbeiten und in dieser wieder nach Hause gehen, Familien belasten und Infektionsrisiken mit nach Hause tragen… Das waren die zwei wesentlichen hygienischen Aspekte. Und hier sind wir mit unserem textilen Mietdienstleister DBL Böge sehr gut aufgestellt. 

Wie wird die Hygiene konkret sichergestellt? 

DBL Böge holt die verschmutzte Berufskleidung wöchentlich ab, bringt gleichzeitig hygienisch aufbereitete Garnituren mit. Die Menge unterscheidet sich dabei nach Einsatz und Tagewoche der Mitarbeiter*innen. In der Regel steht ein frisches Oberteil stets zur Verfügung! Es ist dafür gesorgt, dass bei Bedarf täglich gewechselt werden kann. Jeder hat neben seinem eigenen Spind zusätzlich ein Fach im Dienstkleidungsschrank, der von DBL Böge mit sauberer Dienstkleidung befüllt wird. Es gibt zudem von DBL Böge bereitgestellte Abwurfbehälter für schmutzige Arbeitskleidung, so dass hier eine strikte Trennung von reiner und unreiner Kleidung gewährleistet ist.  

Wie zufrieden sind Sie mit der externen Dienstleistung? 

Wir sind sehr zufrieden. Sowohl mit der Beratung, der Ausstattung als auch mit der Sicherstellung der Hygiene. Als wir den Vertrag mit DBL Böge schlossen, entschieden wir, die Einführung der Dienstkleidung sukzessive erfolgen zu lassen. Auch um aus Erfahrungen zu lernen. Aktuell sind bereits sechs unserer elf Häuser ausgestattet. Und 2022 werden dann all unsere stationären Einrichtungen mit einheitlicher Dienstkleidung versorgt sein. Wir sind im regelmäßigen Austausch und finden immer gemeinsame Lösungen. Aktuell prüfen wir, ob wir weitere alternative Kasacks anbieten können, die für den anstrengenden Arbeitsalltag bei immer mehr zunehmenden Hitzeperioden noch besser geeignet sind. Die Zusammenarbeit mit DBL Böge ist für uns eine gute Lösung. 

Alexandra Lonny

Alexandra Lonny

Assistenz der Verkaufsleitung
tel: +49 2065 906 505

Service-Mail

Sie haben Fragen?
Schreiben Sie uns:

info[at]dbl-boege.de

Wir rufen Sie gerne zurück!

Rückrufformular

Bitte geben Sie für den Rückruf Ihre Daten ein.
   
   

Zufriedene Kunden sprechen
für sich. Sehen Sie sich
Beispiele unserer Zusammen-
arbeit mit Unternehmen in
verschiedensten Branchen
an.