Donnerstag, den 17. März 2022

Was das Gesundheitsamt bei Berufskleidung empfiehlt

Für Pflegeinstitutionen sind praktikable Hygienekonzepte unverzichtbar. Aktuell mehr denn je. Dazu gehört auch die Berufskleidung der Mitarbeiter. Darf diese noch zuhause gewaschen werden? Was sollte beachtet werden? Dazu gibt es zurzeit viele Fragen. Nachgefragt beim Gesundheitsamt – und ein Blick in die Praxis. 

Pflegekleidung DBL Berufskleidung

Orientierung suchen die Pflegeinstitutionen in gesetzlichen Vorgaben. Wie wird das Thema Kleidung und deren Wäsche für pflegende Mitarbeiter überhaupt kontrolliert? Grundsätzlich wird der Umgang mit Arbeitskleidung im Sinne der TRBA250* durch das Gesundheitsamt überwacht. „Sollte Arbeitskleidung trotz des Einsatzes von Schutzausrüstung kontaminiert werden, ist eine Aufbereitung durch den Arbeitgeber vorgeschrieben“, erklärt Dr. Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes Köln. An dieser Stelle macht der Experte vom Gesundheitsamt auch deutlich, dass nach TRBA250 (4.2.7 (4)) kontaminierte Arbeitskleidung nicht durch die Beschäftigten zur Reinigung mit nach Hause zu nehmen sei. 

„Da in Ausbruchsgeschehen oft Fälle noch nicht bekannt sind und kontaminierte Arbeitskleidung nicht mit bloßem Auge zu erkennen ist, empfiehlt das Gesundheitsamt, zumindest während der Pandemie Arbeitskleidung grundsätzlich durch den Arbeitgeber oder einen durch ihn beauftragten Dienstleister in einem zertifizierten Verfahren aufzubereiten“, so Dr. Johannes Nießen. Wie sehen solch zertifizierte Verfahren aus? 

Hygienische Aufbereitung durch Profis 

Nachgefragt bei einem textilen Mietdienstleister, der DBL - Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. „Wir bereiten die Berufskleidung des Gesundheitswesens in zertifizierten Waschprozessen und nach RKI-Vorgaben hygienisch auf“, erklärt Thomas Krause von der DBL. „Die zulässigen Waschverfahren sind in einer Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und Desinfektionsverfahren genannt. Die Wirksamkeit der Waschverfahren wird regelmäßig vor Ort in den einzelnen Wäschereien mittels Thermologger und für den Menschen ungefährlichen Testkeimen überprüft.“ 

Das gibt aus Sicht des DBL Experten den Pflegeinstitutionen die gewünschte Sicherheit. Als weiteren Vorteil nennt Thomas Krause bei einer Zusammenarbeit mit textilen Dienstleistern ein routiniertes Zusammenspiel von fachgerechter Aufbereitung, Aufbewahrung und Transport. So werden etwa bei der DBL auf Wunsch Schranksysteme und Abwurfbehälter bereitgestellt, schmutzige Wäsche zuverlässig abgeholt und gegen saubere ausgetauscht. 

Blick in die Praxis – Erfahrungen von Pflegeheimen 

Eine Dienstleistung, die in der Pandemie immer mehr Pflegeinstitutionen wahrnehmen. Ein Blick in die Praxis, hier zum Bodemann-Heim der Diakoniestiftung Alt-Hamburg mit einem Pflegeteam von rund 70 Mitarbeitern. Dort beschloss die Leitung jüngst einen Wechsel von bislang selbst gekaufter Kleidung zum Mietservice der Textilien. Dazu Heimleiterin Dagmar Thiessen: „Im November 2020 gab es bei uns im Haus einen COVID-19-Ausbruch. In dem Zusammenhang galt es, unser Hygienekonzept zu optimieren. Und damit eben auch die Kleidung für das Team. Klar war allen: Die Zeiten, in denen die Kleidung mit nach Hause genommen und dort gewaschen wird, sind vorbei.“ 

Ähnlich agiert man auch bei der Diakonie Ruhr, die mit über 30 Diensten und Einrichtungen sowie 3.000 Mitarbeitern in vielen Ruhrgebietsstädten präsent ist. „In den letzten Jahren stellten wir vermehrt fest, dass insbesondere Bewohner und Angehörige eine einheitliche Dienstkleidung gar nicht ablehnen“, beschreibt Susanna Hoppe, Referentin für zentrale Beschaffung und Hauswirtschaft der Diakonie. Diese Erkenntnis, aber auch der zunehmende Wunsch aus den Reihen der Mitarbeiterschaft, Berufskleidung nicht mehr mit nach Hause nehmen zu wollen, veranlasste die Diakonie, mit der DBL, hier dem regionalen Partner DBL Böge, zusammenzuarbeiten. 

Im Diakoniewerk Ruhr schätzt man die externe Dienstleistung: „Wir sind sehr zufrieden. Sowohl mit der Beratung, der Ausstattung als auch mit der Sicherstellung der Hygiene“, resümiert Susanne Hoppe. 

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Daniela Edelmann

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Tanja Thaller

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